Das Problem...

Über ein Jahr berate ich nun zu Stoffwindeln. In dieser Zeit konnte ich einiges an Erfahrung sammeln. Doch ich hatte immer ein Problem...

 

Um das zu erklären, muss ich aber etwas ausholen.

Der Ablauf einer Beratung sieht in der Theorie wie folgt aus:

# Die (werdenden) Eltern melden sich bei mir.

# Nach einem kostenlosem telefonischem Vorgespräch wird ein Beratungstermin ausgemacht.

 

# Beim Beratungstermin erkläre ich alles innerhalb 2 Stunden zum Thema Stoffwindeln: Vor- und Nachteile, Systeme, Materialien, Lagerung und Waschen, Wollpflege, Windeln kaufen, individuelle Beratung und vieles mehr. 

 

# Die Eltern wissen über alles bescheid und ich gehe glücklich nach Hause.

So zumindest die Theorie...

Aber allein an der Aufzählung kann man erahnen, dass 2 Stunden niemals für all diese Themen reichen. Somit hatte ich immer zwei Möglichkeiten. Entweder alle Themen nur oberflächlich ankratzen und/oder deutlich länger da bleiben, als die angesetzten 2 Stunden. 

Da ich so eine Freude an den Beratungen habe und den Eltern so viel wie möglich bieten möchte, bin ich meist mehr als 3 oder sogar 4 Stunden bei den Eltern gewesen. Und selbst dann war nicht annähernd alles gesagt.

 

Das schlimmste aber: Die Windeln konnten während der Informationsflut gar nicht richtig angefasst werden. Auch ist die so wichtige Wollpflege größtenteils untergegangen. Und von individueller Beratung konnte kaum die Rede sein...

Die meisten Berater*innen vermitteln daher meist eben nur Grundlagen und verweisen dann auf Quellen, wo man noch recherchieren kann und/oder stehen dann kostenlos für kurze Fragen zur Verfügung. Aber ganz ehrlich? Bei diesen Beratungshonoraren (manche nehmen sogar 50€ die Stunde - also 100€ für eine Beratung!?) erwarte ich als Kunde weit mehr als nur Grundlagen. Und vor allem will ich doch als Kunde in der persönlichen Beratung auch wirklich persönlich und auf meine Bedürfnisse individuell geschnitten beraten werden! 

 

Für Grundlagen finde ich Stoffwindelberatungen also viel zu teuer... 

Und das sehe ich als enormes Problem an.

Denn ausgebildete Berater haben das Potential die Stoffwindel um einiges schneller bekannt zu machen - was mehr als wichtig ist! Vor allem helfen sie dabei Fehlinformationen zu vermeiden und Vorurteile aus der Welt zu schaffen. 

Dafür müssen die (werdenden) Eltern aber gewillt sein, sich beraten zu lassen. Doch wer möchte denn so viel Geld für eine Grundlagenberatung ausgeben? 

Dadurch versuchen sich viele Eltern an der Eigenrecherche. Das mag bei einigen wunderbar klappen - bei den meisten aber eher weniger. So oft lese ich von Enttäuschungen, Rückschlägen oder gar von Aufgabe und dem Rückschritt zur Wegwerfwindel. Und dann kommen "die anderen" mit so Sprüchen wie "hab ichs dir doch gesagt!"... Und genau das bremst den Stoffwindelboom massiv aus. 

Mittlerweile gibt es verschiedene "Programme" diverser Anbieter, die schon ganz nah an die "perfekte" Beratung kommen. Dort kann man sich in Kapiteln Videos anschauen und jederzeit darauf zurückgreifen - quasi "Lernen auf dem Sofa". Warum kommt das aber nur "nah" an eine optimale Beratung? 

Zum einen, weil viele trotzdem nur oberflächlich das Wissen vermitteln und natürlich auch, weil das Anfassen komplett verloren geht. Auch die individuelle Beratung, die so ungemein wichtig ist, geht komplett leer aus. Dazu kommt noch, dass oft das Selbe Honorar verlangt wird, wie für eine persönliche Beratung. 

Da mein oberstes Ziel darin liegt, die Stoffwindel so bekannt wie möglich zu machen, empfinde ich das in keiner gesunden Relation. 

Somit habe ich mir etwas anderes überlegt. Eine Mischung aus dem Besten beider Welten von "persönlicher Beratung" und "lernen auf dem Sofa": 

Ich habe ein eBook für dich geschrieben!

Wie dieses eBook helfen soll und wie damit meine Beratung abläuft, kannst du hier nachlesen.